22 .10 .2015   Kurs 62 Fahrzeugverantwortlicher
Rund 80 AdF lassen sich an 2 Kurstagen als Fahrzeugverantwortliche ausbilden. Teilweise sind es AdF die diese Aufgabe neu übernehmen, aber auch solche die diese Funktion bereits ausü-ben. Eine interessante Zusammensetzung der Kursteilnehmer, die einen regen Austausch un-tereinander verspricht. In 5 Lektionen wird viel Wissen vermittelt.

Der Tag beginnt mit einer eindrücklichen Lektion, die Yves Staub, Leiter Verkehrsdienst der Kantonspolizei Solothurn, hält. Er vermittelt Wichtiges zum Thema Einsatzfahrten, den gelten-den gesetzlichen Bestimmungen und die Verhältnismässigkeit, welche es auf der Einsatzfahrt immer zu wahren gilt.

Nach der Pause im Magazin der Feuerwehr Derendingen wird der Kurs in 4 Klassen weiterge-führt, so dass alle AdF von dem Tag und den weiteren Lektionen voll profitieren können.

Kurs-Kdt. Hptm Fredy Tschumi führt die Lektion Planung Fahrschule durch, welche von Maj Bo-ris Anderegg vorbereitet wurde. Unter anderem spricht er die Rekrutierung neuer Fahrer an und verweist darauf, dass nicht jeder AdF der Fahren möchte auch der richtige Fahrer für diesen Zweck ist. Hier braucht es Feingefühl um den richtigen Typ Mensch für diese verantwortungsvol-le Aufgabe zu finden. In Gruppenarbeiten werden Möglichkeiten besprochen, wie man die Fahr-ausbildung innerhalb der Feuerwehr spannend und abwechslungsreich gestalten kann. Die Er-gebnisse werden sich gegenseitig präsentiert, damit möglichst viele Varianten in den Ausbildner-Rucksack gelangen.

Die Instandhaltung / Wartung bringt Hptm Stephan Huber den AdF näher. Seine Kernbotschaft lautet: Es handelt sich um ein grosses Aufgabengebiet, welches nicht immer alleine zu schaffen ist und in jedem Fall zu organisieren und planen ist. Was gemacht wurde ist zu dokumentieren, so dass die getätigten Arbeiten immer nachvollziehbar sind. Neben der theoretischen Wissens-vermittlung wird auch gleich praktisch an den bereitstehenden Fahrzeugen Hand angelegt.

Wie ist das zu transportierende Einsatzmaterial zu sichern? Welche Hilfsmittel gibt es dazu und welche physikalischen Kräfte wirken auf eine Ladung. Maj Benedict Lochmatter zeigt anhand einfacher Anschauungsmodelle die wichtigsten Merkpunkte zur Ladungssicherung auf. Prak-tisch können die AdF an mehreren Fahrzeugen mit unterschiedlichen Ladungsträgern und –Gütern arbeiten. Effiziente und schnelle Ladungssicherung ist bei der Feuerwehr im Einsatz möglich und immer zu machen.

Der Höhepunkt des Tages bildet bestimmt die Lektion Fahrtsicherheit im neuen TCS Zentrum Derendingen. Den Teilnehmern stehen alle möglichen Fahrzeuge zur Verfügung. Vom Atem-schutzfahrzeug bis zum schweren Tanklöschfahrzeug ist alles auf Platz. Die sehr engagierten TCS-Instruktoren Willi Rötheli (Ehrenmitglied SKFV), Charly Tavel und Francois Schori führen die AdF durch den Parcours. Vermittelt wird unter anderem das Bremsen in Kurven oder das Bremsen und ausweichen. Hier kommen nicht nur die Fahrzeuge ins Schleudern… Was ein-fach klingt, wird im älteren TLF zum Kraftakt. Eindrücklich im Gegensatz dazu, wie moderne Fahr-zeuge zu lenken sind, welche unter anderem mit einer Servolenkung und einem Antiblockiersys-tem (ABS) ausgerüstet sind.

Der Kurs wurde durch den SKFV in Zusammenarbeit mit der Solothurner Gebäudeversicherung geplant, organisiert und in dieser Form das erste Mal durchgeführt.

Alles in allem ein spannender Kurs der viel Wissen vermittelt, sensibilisiert und Hilfestellungen für die Aufgabe als Fahrzeugverantwortlicher liefert. Der SKFV hofft, dass die Teilnehmer dies ebenfalls so erlebt haben und das erworbene Wissen in ihren Feuerwehren einbringen können.
Kurs-Kdt Fredy Tschumi führte die Teilnehmer durch die Lekti-on Planung Fahrschule
Benedict Lochmatter vermittelt die physikalischen Eigenschaften einer Ladung und visualisiert dies mit einfachen Hilfsmitteln
Die Teilnehmer steigen mit einer Ladungssicherungs-Übung in die Lektion Ladungssicherung ein
Im Praxisteil werden die Fahrer durch engagierte TCS-Instruktoren durch den Praxis-Parcours geführt
Beim Bremsen und Ausweichen kamen nicht nur die Fahrzeuge ins Schleudern…
Welche Kräfte auf ein Fahrzeug wirkt zeigt das Bremsen in der Kurve auf
In Gruppen werden spannende Inhalte für die Fahrer-Ausbildung erarbeitet und gegenseitig präsentiert



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22 .11 .2013   Kurs 63 Feuerwehradministrator
Der Kurs hat zum Ziel die künftigen Feuerwehradministratoren auf ihre Aufgaben vorzubereiten, die Pflichte und die Rechte anhand von Beispielen zu vermitteln und die Anwendung Lodur kennen und ausführen zu können.

Hptm Manfred Tschumi waltet als Kurskommandant und führt durch die Theorien im Plenum. In vier Klassen wird die erhaltene Theorie mit der Praxis bzw. mit der Software Lodur verknüpft.

Fazit: Obwohl alle Lektionen im Klassenzimmer statt fanden, wurde es einem nicht langweilig. Lodur bietet viel - und beim zweiten mal hinschauen noch viel mehr...
Kursstab v.l.n.r: Linda von Arx, Hptm Nils Wahlström, Boris Anderegg, Daniel Haltinner und Kurs Kdt Hptm Manfred Tschumi
Klassenarbeit jeweils am PC und durch das Arbeiten mit der eigenen Feuerwehr konnte man das gelernte teilweise gleich umsetzen.



03.11.2012   Kurs 60: Materialverantwortlicher
Rund 60 AdF oder 6 Klassen finden sich zum Kurs Materialverantwortlicher ein. Die Kursziele sind:
- Die Ausbildung von zukünftigen Materialverantwortlichen und
- das vermitteln der Pflichten und Rechte und anhand von Beispielen die Tätigkeit des Materialverantwortlichen.

An diesem eintägigen Kurs werden folgende Stoffe vermittelt:
- Neues Reglement, Pflichtenheft, Erkenntnisse aus Inspektionen
- Software Lodur, Modul Material
- Persönliche Ausrüstung, Offertwesen, Seilprüfung
- Helme (Prüfung, Einstellung)
- Motorspritzen (Prüfzyklen, Probeläufe, Reinigung)
- Benzingeräte (Lüfter, Kettensägen, Trennjäger)
- Elektrische Geräte (Verbraucher, Quellen)

Das Programm ist sehr abwechslungsreich gestaltet und streift die wichtigsten Themen rund um die Arbeiten eines verantwortungsvollen Materialverantwortlichen innerhalb der Feuerwehr. Eine wichtige und für den Einsatzerfolg massgebende Funktion.
In der Lektion Motorspritzen werden die Teilnehmer über wichtige Arbeiten und Details informiert - z.B. dass Vaseline besser ist als Silikon für den Erhalt der Dichtungen
Wie wichtig Prüfprotokolle im Elektrobereich sind, wird den Teilnehmern anhand von einem Unfall vermittelt.
Die Vermittlung von Zusammenhängen im Bereich der Wartung von Motorsägen werden aufgezeigt und besprochen.
Die Anwendungsmodule im Bereich vom Material der Software Lodur wird vorgestellt und die Möglichkeiten der Software aufgezeigt.



04 .02 .2012   Kurs 66: Kantonale Leiternexperten
Bei eisiger Kälter -17 Grad treffen sich 3 Klassen für den Kurs beim Migros-Verteilzenter in Neuendorf. Unter der Leitung von Hptm Manfred Tschumi, Technischer Leiter SKFV, werden die neuen Leiterexperten in 2 theoretischen Lektionen auf die neue Aufgabe eingestimmt.

Anschliessend geht es in 3 Klassen an die praktische Arbeit um die Theorie in die Praxis umzusetzen. Die Klassenlehrer Major Bruno Bider, Hptm Benedict Lochmatter und Hptm Juan Carlos Leon führen die angehenden Experten an ihre künftige Aufgabe heran.
Die Teilnehmer erlernen 1:1 ihr Handwerk an der Schiebeleiter, Schiebeleiter mit Stütze, Anstellleiter und an der Steckleiter und wie die Dokumentation der Prüfung mittels Laptop und entsprechenden Programm zu erfolgen hat.
Ebenfalls sieht man hervorragend den Unterschied der Materialien. z.B. Eine Holzleiter spannt sich unter dem Belastungstest wie ein Pfeilbogen, was aber bei der Metalleiter nicht im selben Ausmass zu erkennen ist.

Fazit: Beim Kurs handelt es sich um einen lehrreichen und interessanten Tag, wo die künftigen Leiterexperten auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe hin ausgebildet werden.

Der SKFV wünscht den neuen Leiterexperten viel Freude im neuen Amt und ein präzises Auge bei den Prüfungen.
In der Praxis-Lektion wird die Prüfung an der Schiebeleiter, Schiebeleiter mit Stütze, Anstellleiter und an der Steckleiter ausgebildet.
Das Prüfset enthält unter andrem Gewichte, Messband und Messstange, Aufliegeböcke und Spannhalterungen.
Major Bruno Bider erklärt den Teilnehmern auf was alles bei der Prüfung zu achten ist.
Mittels Messgewichten wird die Leiter belastet und an der Messstange wird die Deformierung der Leiter gemessen.
Im Computer-Prüfprogramm werden die jeweiligen Messungen und Sichtkontrollen an der Leiter erfasst und ausgewertet. Anhand der Resultate ist der Prüfer in der Lage die Einsatztauglichkeit der Leiter festzustellen.
Die Holzleiter spannt sich unter Last wie ein Pfeilbogen - erstaunlich was dieses Hilfsmittel alles aushält.
Der Belastungstest der Metalleiter ist gegenüber einer Holzleiter weniger spektakulär.
Präzises ablesen der Messdaten ist entscheidend.
Hptm Manfred Tschumi begleitet die Klassenlehrer bei Ihrer Arbeit.



Kurs 61: Kommunikationsverantwortlicher 2011
Kurs 61: Kommunikationsverantwortlicher 2011
Unter der Leitung von Hptm Manfred Tschumi führte der SKFV am 12.11.2011 den Kurs 61 "Kommunikation" durch. Ziel ist die Ausbildung von künftigen Kommunikations-Verantwortlichen der Feuerwehren.


Mit einem Funk-Sketch von Emil Steinberger wird der Abwechslungsreiche Tag im ifa Balsthal eröffnet. In 3 Klassen werden die Teilnehmer durch die 6 Lektionen geführt. Neben technischem Wissen wird auch das Durchführen einer Funkübung erarbeitet und durchgeführt.

Fazit: Ein abwechslungsreicher Tag, welcher viel Wissen mittels Austausch innerhalb der Klassen vermittelt.